Ein Vordach über der Haustür ist eine der Investitionen, die sich doppelt auszahlen: Es schützt Sie selbst beim Schlüsselsuchen vor Regen, und es schützt die Haustür dauerhaft vor Nässe, UV-Strahlung und Frost – Faktoren, die Dichtungen und Lack über die Jahre spürbar schneller altern lassen als eine überdachte Tür. Trotzdem unterscheiden sich die Kosten für ein Vordach erheblich, je nachdem, wie groß es ist, aus welchem Material es besteht und wie die Wand beschaffen ist, an der es befestigt werden soll.
In diesem Ratgeber zeigen wir realistische Kosten für 2026, abhängig von Größe und Material, und worauf es bei der fachgerechten Montage ankommt.
Breite, Auskragung (wie weit das Vordach von der Wand absteht) und gewünschte Höhe bestimmen die Grundgröße.
Massives Mauerwerk, Wärmedämmverbundsystem oder Fachwerk – die Befestigung unterscheidet sich je nach Untergrund erheblich.
Aluminium, Edelstahl, Glas oder Kombinationen – wir beraten nach Optik, Budget und Pflegeaufwand.
Nach Zusage bauen wir witterungsfest und statisch geprüft ein, meist an einem Tag.
Ein schmales Vordach über einer einzelnen Haustür kostet deutlich weniger als ein breites Vordach über Haustür plus Windfang oder Garagenzufahrt.
Glas (meist Verbundsicherheitsglas) ist optisch hochwertig und lichtdurchlässig, Aluminium- oder Polycarbonat-Eindeckung meist günstiger und robuster.
Freitragende Konstruktionen ohne sichtbare Stützen sehen eleganter aus, sind aber aufwendiger in Statik und Montage als Vordächer mit Stützpfosten.
Geschwungene Formen, ungewöhnliche Maße oder Sonderfarben erhöhen den Preis gegenüber Standardgrößen.
Aluminium-Vordächer sind die meistverkaufte Variante, weil sie leicht, witterungsbeständig und in vielen Farben pulverbeschichtet erhältlich sind – die Eindeckung besteht meist aus Verbundsicherheitsglas oder stegplattenartigem Polycarbonat.
Edelstahl-Konstruktionen wirken hochwertiger und sind besonders langlebig, kosten aber in Material und Verarbeitung spürbar mehr als pulverbeschichtetes Aluminium.
Reine Glasvordächer mit filigranen Stahl- oder Edelstahlhaltern gelten als die optisch anspruchsvollste Lösung, erfordern aber die aufwendigste Statik-Berechnung, besonders bei freitragenden Konstruktionen ohne Stützpfosten.
Einen ausführlichen Vergleich zwischen Glas- und Aluminium-Eindeckung inklusive Vor- und Nachteilen im Alltag finden Sie in unserem separaten Ratgeber dazu – hier konzentrieren wir uns bewusst auf die Kostenfrage.
Der Untergrund entscheidet über den Aufwand: Bei massivem Mauerwerk lässt sich ein Vordach in der Regel unkompliziert verankern. Bei Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) muss die Befestigung durch die Dämmung hindurch bis ins tragende Mauerwerk erfolgen, meist mit speziellen Distanzhülsen, damit keine Wärmebrücke entsteht und die Dämmung nicht beschädigt wird.
Schneelast einplanen: Auch ein kleines Vordach muss die regional übliche Schneelast tragen können – gerade im Siegerland mit seinen Wintern kein Detail, das wir bei der Statik vernachlässigen.
Anschluss an die Fassade abdichten: Der Übergang zwischen Vordach-Befestigung und Wand muss dauerhaft dicht sein, sonst dringt mit der Zeit Feuchtigkeit ins Mauerwerk ein – ein Detail, das bei reinen Baumarkt-Montagen häufig zu kurz kommt.
Windlast nicht unterschätzen: Ein Vordach wirkt bei Wind wie eine kleine Segelfläche – gerade freitragende Konstruktionen ohne Stützpfosten übertragen entsprechende Kräfte direkt auf die Befestigungspunkte in der Wand. Wir wählen Dübel und Ankerplatten deshalb nicht nach Katalog-Standard, sondern nach der tatsächlichen Windlastzone und der konkreten Größe Ihres Vordachs, damit die Konstruktion auch bei Herbststürmen sicher an der Wand bleibt.
Wo nötig, legen wir für größere oder freitragende Vordächer einen kurzen statischen Nachweis bei – gerade bei Sonderanfertigungen ein sinnvoller Baustein, damit im Streitfall mit Versicherung oder Nachbarn alles nachvollziehbar dokumentiert ist.
Die folgende Übersicht zeigt die Preisspannen nach Größe und Material, jeweils inklusive Material und fachgerechter Montage:

Wie die Übersicht zeigt, liegt die größte Preisspanne nicht zwischen den Materialien, sondern zwischen Standardgröße und Sonderanfertigung – ein Punkt, den wir bei der Beratung immer offen ansprechen, bevor Sie sich für eine teure Maßanfertigung entscheiden, die vielleicht gar nicht nötig ist.
Wir beraten Sie zu Größe, Material und liefern ein transparentes Festpreisangebot.
Wir nehmen Maße auf und prüfen den Wandaufbau für die Befestigung.
Sie erhalten ein Festpreisangebot mit Material- und Montagekosten, ohne versteckte Zusatzkosten.
Je nach Größe und Konstruktion meist an einem Tag erledigt.
Gemeinsame Kontrolle von Befestigung, Abdichtung und Optik nach Einbau.
Wir beraten Sie zu Größe, Material und Montage – mit einem transparenten Festpreisangebot ohne versteckte Kosten.
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